Aktuelle Projekte 2024

Maßnahmen im Rahmen der

ANTIRASSISMUSWOCHEN 2024 in Magdeburg (11. bis 24. März 2024)


»Queer kreativ gegen Rassismus«

Einzelmaßnahme

Projektträger: CSD Sachsen-Anhalt 
Veranstaltungstag: 12.03.2024 (16:00 bis 20:00 Uhr) | PrideHub Sachsen-Anhalt (Walbeckerstr. 2 39110 Magdeburg)

Lasst uns gemeinsam aktiv werden! Pamela, auch bekannt als „die Fett“, wird einen kreativen Workshop leiten. Gemeinsam werden wir unsere besten Motive entwickeln, die dann als Postkarten produziert werden, um gegen Rassismus zu sensibilisieren. Außerdem möchten wir aus diesen Motiven ein Banner erstellen, das bei Kundgebungen und Demonstrationen eingesetzt werden kann.

Wir laden euch ein, eure Kreativität zu entfalten und gleichzeitig ein starkes Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Lasst uns gemeinsam für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft einstehen! Freut euch auf eine inspirierende und unterhaltsame Zeit beim Workshop.

Der kreative Workshop richtet sich an Menschen mit Intersektioneller Diskriminierung Erfahrungen. Wie zum bzw. Queere Menschen mit Migrationshintergrund.

Wann & wo?  12.03.2024 (16:00 bis 20:00 Uhr) | PrideHub Sachsen-Anhalt


»Vernetzter Hass, reale Gefahren: Strategien gegen LGBTQIA-Feindlichkeit im Netz«

Einzelmaßnahme

Projektträger: CSD Magdeburg 
Veranstaltungstag: 19.03.2024 (18:00 Uhr) | EinLaden (Breiter Weg 30 39104 Magdeburg)

Obwohl Hass im Internet oft als grenzen- und ortlos wahrgenommen wird, hat er dennoch reale und lokale Auswirkungen. Ein tragisches Beispiel dafür ist der bedauerliche Vorfall vom 20.01. in Magdeburg, bei dem eine CSD-Veranstaltung angegriffen wurde. Die Veranstaltung soll darauf abzielen, diese Verbindung zwischen digitalem Hass und den realweltlichen Konsequenzen zu beleuchten.

Dabei geht es darum zu zeigen, wie sich sowohl online als auch offline Normalisierungstendenzen von hasserfüllten Narrativen manifestieren und wie Hassbotschaften im Netz nicht nur die digitale, sondern auch die physische Sicherheit und das Wohlbefinden von LGBTQIA-Personen und Menschen mit Migrationshintergrund beeinflussen können.

Wann & wo?  19.03.2024 um 18 Uhr | EinLaden


»Menschenrechte für Alle- Jetzt«

Einzelmaßnahme

Projektträger: Arbeiterwohlfahrt AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Veranstaltungstag: 21.03.2024 | Domplatz (vor dem Landtag in Magdeburg) 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus plante der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. eine regionale Adaptation des Projekts „100 Boote – 100 Millionen Menschen“: In Sachsen-Anhalt wurden im Vorfeld insgesamt 11 XXL Origami-Riesenboote von Schüler*innen, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen sozialer Einrichtungen angefertigt und gestaltet.
Ein weiteres Boot sollte im Kleinformat (130×50 cm) von einem Maler mit eigener Migrationsgeschichte kreativ gestaltet werden. Der Künstler, selbst 2014 aus Syrien geflohen, griff unter autobiografischen Rückbezügen die politischen Botschaften der Zivilgesellschaft auf künstlerische Weise auf und brachte sie zu einem Gesamtkunstwerk.

Zusammen mit den 5 Meter langen Origami-Booten wurde das Kunstwerk am Internationalen Tag gegen Rassismus (21.03.) vor dem Landtag in Magdeburg als ein Mahnmal für Solidarität und Menschlichkeit ausgestellt. Im Anschluss an die Redebeiträge der AWO Sachsen-Anhalt, dem Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. und einem Ehrenamtlichen der Seawatch 3 wurde das Kunstwerk öffentlichkeitswirksam an Vertreter*innen des Landtages übergeben. Ein anschließender Ausstellungsort wurde noch ermittelt.

Neben der Ausstellung und den Redebeiträgen gab es eine sogenannte „Osterhasen-Demonstration“. Dabei wurden 50 Schokoladen-Osterhasen (30 cm) vor den Booten aufgestellt. Vor ihnen wurden entsprechende Protestschilder mit Aufschriften wie „Nein zu Rassismus“ oder „Vielfalt statt Einfalt“ platziert. Diese bildeten eine zusätzliche Protestform und verliehen den kreativen Bo(o)tschaften Nachdruck.

Abgerundet wurde der Veranstaltungstag durch ein buntes Programm, bestehend aus Kreativ-Angeboten der politischen Bildung, organisiert durch mindestens zwei Schulen gegen Rassismus – Schulen für Courage.

Wann & wo?  21.03.2024 | Domplatz Magdeburg

Erreichte Teilnehmende: 27


MIKROPROJEKTE


»Gemälde der Welteinheit«

Mikroprojekt

Projektträger: Kunstlabor Magdeburg (Ammar Assali)
Veranstaltungsdaten: 3 Termine (15. -16. & 17.03.2024) im Raum Nr. -110/-111 in der Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg

Projektinhalte:

Das Kunstlabor plante einen 3-tägigen Wochenend-Workshop (15.-17.03.2024) im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Gemeinsam mit einer großen Gruppe von Menschen wurde an diesen drei Tagen ein eindrucksvolles Kunstwerk in großem Format (2m x 3m) erschaffen. Dabei wurde zusammen mit mindestens 30 kunstinteressierten Menschen ohne und mit Migrationshintergrund ab 8 Jahren eine Leinwand mit Acrylfarben und verschiedenen anderen Materialien gestaltet.

Das Konzept des Kunstwerks beinhaltete die Darstellung von menschlichen Körpern und Formen, die eng beieinander und in unterschiedlichen Größen, sowohl nah als auch fern auf der Bildfläche platziert waren. Dadurch entstand der Eindruck einer Ansammlung von Menschen, die trotz ihrer Unterschiede in Hautfarbe und Ethnie an einem Ort und in einem Kunstwerk vereint waren – die Menschheit in Gemeinschaft. Das Zeichnen und Malen wurde auf eine einfache und zugängliche Weise durchgeführt, damit auch Teilnehmer*innen ohne Vorkenntnisse in der Kunst daran teilnehmen konnten. Der Workshopleiter bereitete im Vorfeld Beispiele, Modelle und Miniexperimente vor, um den Teilnehmern eine Vorstellung vom angestrebten Ergebnis zu vermitteln.

Projektziele:

Dieses Projekt zielte darauf ab, gemeinsam eine kreative Erfahrung zu schaffen und das Gefühl der Verbundenheit und Einheit der Menschheit zu vermitteln. Es bot jedem die Möglichkeit, seine künstlerische Seite zu entdecken und sich in einer kollektiven künstlerischen Ausdrucksform auszudrücken. Es war ein Experiment des Zusammenkommens, bei dem gemeinsam ein großes Ganzes erschaffen wurde.

Erreichte Teilnehmende: 57


»Die neuen Hippies«

Mikroprojekt

Projektträger: Stelzengruppe Salzwedel

Projektzeitraum: 15.03.- 27.05.2024

Projektinhalte:

Die Projektinhalte umfassen die Gestaltung von Kostümen für eine Aufführung, die sich mit den Idealen der Hippie-Bewegung und völkerverständigenden Ideologien auseinandersetzt. Die Themen des Projekts beziehen sich auf Freiheit, Hoffnung, Liebe, Gemeinschaft und Toleranz. Die Aktivitäten beinhalten wöchentliche Treffen von 2-4 Stunden, darunter gemeinsame Planungsrunden in der Turnhalle und in kleinen Tandemrunden. Begleitend dazu sind Flyer, Plakate, Mundpropaganda und Zeitungsartikel geplant. FlashMob-Auftritte und Stelzenlaufen in Schulen dienen als Werbemaßnahmen. In der Nähwerkstatt werden Kostüme entworfen und angefertigt, während in der Turnhalle die Fähigkeiten im Stelzenlaufen vertieft werden.

Projektziele:

Das Projekt vereint Kinder aus verschiedenen Familienhintergründen, um gemeinsam Kostüme für eine Aufführung zu gestalten. Die bunte Vielfalt der Kostüme symbolisiert gesellschaftliche Vielfalt und setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung. Das Projekt fördert handwerkliche Fähigkeiten in einer Nähwerkstatt und vertieft Stelzenlaufkompetenzen in der Turnhalle. Ziel ist nicht nur eine künstlerische Aufführung, sondern auch die Schaffung einer integrativen und kreativen Plattform für die beteiligten Kinder und Jugendlichen.


»Filmprojekt im Rahmen der Kampagne „Vote und Vibe – deine Stimme für unsere Zukunft“«    Abgesagt!!

Mikroprojekt

Projektträger: StadtJugendRing Magdeburg e.V.

Projektzeitraum: 01.04.- 31.07.2024

Projektinhalte:

Im Rahmen der Wahlkampagne „Vote und Vibe – deine Stimme für unsere Zukunft“ soll ein Filmprojekt ermöglicht werden, bei welchem sowohl ein Videodreh-Workshop veranstaltet werden soll sowie ein fertiger Kurzfilm entstehen soll. Bei dem Workshop können Kinder und Jugendliche unter fachlicher und pädagogischer Begleitung grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zum Videodrehen (Aufnahmen, Schneiden, Bearbeiten) erlangen. Die Ergebnisse dieses Workshops sollen dann in einem kleinen Kurzfilm münden, welcher die einzelnen Aufnahmen der Teilnehmenden vereint.

Teilnehmen dürfen alle Kinder und Jugendlichen in Magdeburg im Alter von 14 bis 27 Jahren (Ausnahmen möglich). Der Filmworkshop soll für alle jungen Menschen in Magdeburg unabhängig ihrer Lebensverhältnisse oder soziokulturellen Merkmale (Geschlecht, Herkunft etc.) zugänglich sein. Zugleich wird die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit internationaler Geschichte aus ganz Magdeburg ausdrücklich begrüßt. Ferner ist ebenfalls denkbar, dass so insbesondere auch junge Menschen aus den diversen communities im Stadtteil Neue Neustadt, wo sich die Villa Wertvoll als Veranstaltungsort befindet, angesprochen werden könnten.

Projektziele:

Die Wahlkampagne „Vote & Vibe – deine Stimme für unsere Zukunft“ soll junge Menschen in Magdeburg sowohl über die anstehenden Kommunalwahlen in der Stadt als auch über die Europawahlen am 09.06.2024 informieren und sie ferner auch zum Wählen mobilisieren. Das Filmprojekt verfolgt im Rahmen der Kampagne das Ziel, dass junge Menschen neben der inhaltlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zum Videodrehen und ungeachtet ihrer sozio-natio-ethnokulturellen Herkunft, ihren Lebensverhältnissen, ihrer Geschlechtsorientierung und anderen sozialen Kategorien, über den Workshop miteinander in einen Austausch kommen. Somit soll ein Raum geschaffen werden, in dem Kinder und Jugendliche gemeinsam an einem Projekt arbeiten und dadurch nicht nur lernen, wie ein offener, toleranter und respektvoller Umgang miteinander stattfinden kann, sondern auf diese Weise auch mögliche bestehende Barrieren oder Differenzen reflektiert und abgebaut werden können. Unter dem Motto „Vote & Vibe – deine Stimme für unsere Zukunft“ soll der aus dem Workshop entstehende Kurzfilm verschiedene Stimmen von Personen in Magdeburg zeigen, die zum Wählen aufrufen. Dem liegt die Überlegung zugrunde, dass das Wählen von demokratischen Parteien, welche die Grund- und Menschenrechte aller Personen – ungeachtet ihrer sozio-natio-ethnokulturellen Herkunft, ihrer Lebensverhältnisse und -orientierungen – sowie die Wahrung dieser Rechte anerkennen und fördern, essenziell für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft ist, die wir uns auch für die Stadt Magdeburg wünschen.


»Zukunft Gestalten / Diskussion und Präsentation der Ergebnisse auf dem Sachsen Anhalt Tag«

Mikroprojekt

Projektträger: Old School Institute for Contemporary Arts Havelberg

Projektzeitraum: 01.04.- 30.09.2024

Projektinhalte:

Anlässlich des Sachsen Anhalt Tages vom 30.8-1.9.2024 in Stendal sollen Ergebnisse von zwei Workshops auf der Jugendmeile auf dem Schadewachten ausgestellt werden. Die Zusammenarbeit mit Kinderstärken e.V. ist geplant für den Stand und die Präsentation. Mindestens 2 Teams aus jeweils zwei Künstler:innen und Designer:innen sollen eingeladen werden, diese Workshops durchzuführen. Die Workshops sind für zwei Tage im Juli oder August geplant. In den Workshops sollen Objekte, Zeichnungen, Bilder oder Performances entwickelt werden, die auf dem Schadewachten präsentiert werden. Während der Ausstellung sollen die Jugendlichen aktiv in die Präsentation einbezogen werden und ihre Ideen und Vorstellungen vertreten. Es wird angestrebt, Möglichkeiten der Partizipation für die Jugendlichen zu schaffen.

Projektziele:

Das gemeinsame Ziel ist es, sich für die Diversität von Zukunftsvisionen einzusetzen und ein Gemeinschaftsgefühl zu fördern, das dazu führt, dass Jugendliche mit unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft zusammenarbeiten und sich gemeinsam für ihre Zukunft einsetzen. Es geht auch darum zu vermitteln, was Demokratie sein kann und wie Partizipation innerhalb einer Gesellschaft funktioniert. Der Fokus liegt darauf, dass die Veranstaltung Spaß macht und möglichst viele Besucher davon überzeugt, dass es lohnenswert ist, mit Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten und sich aktiv für eine bessere Zukunft einzusetzen.


»Aktiv sein – Farbe und Klang geben«

Mikroprojekt

Projektträger: Katharina e. V.

Projektzeitraum: 01.05.- 30.10.2024

Projektinhalte:

Der Projektinhalt umfasst die Förderung des kulturellen und kreativen Lebens in Wolmirstedt und Umgebung durch interkulturelle Begegnungen, Musik- und Kunstworkshops, kulturelle Veranstaltungen sowie die Bereitstellung von Plattformen für persönliche Entfaltung und bürgerschaftliches Engagement, insbesondere für Mitglieder aus verschiedenen Ländern wie Russland, Kasachstan, Weißrussland, Ukraine und Tschetschenien. Im Rahmen des Projekts finden verschiedene Aktivitäten statt, um die kulturelle Vielfalt zu fördern und die Projektziele zu erreichen:

  1. Musikalische Auftritte: Vier Auftritte im April, Mai, September und Oktober.
  2. Sommerfest in Wolmirstedt: Geplant für Juli/August.
  3. Workshops: Drei Workshops im Juni und September zu den Themen „Musik verbindet“, „Toleranz in Kunst“ und „Lieder aus verschiedenen Ländern, kreativ und aktiv“.
  4. Begegnungen mit Senioren: Vier geplante Begegnungen mit Senioren, um Isolation zu vermeiden und die Teilhabe am kulturellen Leben zu fördern.
  5. Teilnahme an interkulturellen Veranstaltungen der Stadt: Zur Stärkung der Beziehungen und zur Präsentation der Vielfalt.

Die Teilnehmenden treffen sich regelmäßig (3-4 Mal pro Woche) zur Vorbereitung und Abstimmung der Veranstaltungen mit Kooperationspartnern, Referenten und Teilnehmenden.

Projektziele:

Weiterentwicklung und Bereicherung des kulturellen Lebens in Wolmirstedt sowie die Förderung von interkulturellen Begegnungen und Austausch zwischen Einheimischen und Mitgliedern aus verschiedenen Ländern. Dabei sollen Vorurteile abgebaut, das kulturelle Verständnis gefördert und die Isolation bei Senioren vermieden werden. Die Motivation und Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit der Vereinsmitglieder stehen ebenfalls im Fokus. Geplante Aktivitäten wie Musikalische Auftritte und Workshops tragen dazu bei, diese Ziele zu erreichen und die kulturelle Landschaft der Stadt zu bereichern.


»Geschichtenreise – Kreativprojekt für Ferien-Kids«

Mikroprojekt

Projektträger: Toleranz Leben und Lernen (TOLL e. V.)

Projektzeitraum: 01.07.- 30.08.2024

Projektinhalte:

An acht Vormittagen, die die Kinder mit der Künstlerin und Psychologin Mana in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg in einem geschützten Rahmen verbringen werden, beschäftigen sich die Teilnehmenden kreativ mit Geschichten. Sie lesen in Büchern, erzählen sich Geschichten und kreieren, angeregt durch die Geschichten, eigene Kunstobjekte. Sie werden in die Auswahl der Bücher sowie den Einkauf der Materialen einbezogen Darüber hinaus machen sie sich mit den Angeboten der Bibliothek vertraut und erhalten eine Einführung in die Bibliotheksbenutzung.

Jeder Besuch besteht aus drei Teilen:

Im ersten Teil „Hören“ wird ein Buch vorgestellt und eine Geschichte gelesen oder erzählt. Je nach Wunsch der Teilnehmenden, lesen Mana, eine Freiwilligenperson oder die Kinder und Jugendlichen selbst die Geschichte vor. Wer möchte, kann auch still für sich selbst lesen.

Im zweiten Teil „Sprechen“ haben die Teilnehmenden die Möglichkeit gemeinsam über das Gelesene zu sprechen und Fragen zu stellen.

Im anschließenden „Kreativ“-Teil können die Kinder und Jugendlichen ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Sie können ihre Ideen, Gedanken und Gefühle zu den Geschichten in einem kreativen Prozess ausdrücken. Unter professioneller Anleitung von Mana lernen sie verschiedene Kreativtechniken, Werkzeuge und Materialien kennen, mit denen sie ihre Gedanken und Gefühle zu den Geschichten malen und zeichnen, in Collagen ausdrücken oder in kleine Kunstobjekte umsetzen können.

Zum Abschluss des Projektes gestalten die Teilnehmenden mit ihren Bildern und Objekten in der Bibliothek eine Ausstellung, die zwei Wochen in der Bibliothek gezeigt wird.  Zur Ausstellungseröffnung können die Kinder ihre Familie und Freunde einladen, über ihre Arbeiten sprechen und ihre Ergebnisse feiern.

Projektziele:

Das geplante Projekt ist von großer Bedeutung, da Kinder und Jugendliche heutzutage viel Zeit in virtuellen Welten verbringen und viele Familien in unserem Verein nicht die Möglichkeit haben, in den Urlaub zu fahren. Viele dieser Familien kämpfen mit traumatischen Erfahrungen und können ihren Kindern nicht die nötige Unterstützung für schulischen Erfolg bieten. Es wurde festgestellt, dass ein neues kreatives Freizeitangebot geschaffen werden muss, das niedrigschwellig und frei zugänglich ist. Durch Kunsthandwerk ohne Leistungsdruck können die Kinder stolz auf ihre Werke sein. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Magdeburg und der Künstlerin Mana wird angestrebt, den Kindern die Bibliothek als einen Ort des Lernens und der kreativen Entfaltung näherzubringen. Das Projekt zielt darauf ab, ihre Lesefähigkeiten zu stärken, ihre Kreativität zu fördern und soziale Kompetenzen zu entwickeln, während sie die Bibliothek als wertvolle Ressource kennenlernen. Am Ende des Projektes sollen die Teilnehmer in der Lage sein, die Bibliothek selbstständig für Lernen und Freizeitaktivitäten zu nutzen.


»“Gesichter des Vereins Weltunion in der Geschichte Magdeburgs.“ – Würdigung, im Gedenken an die Verstorbenen Vereinsmitglieder«

Mikroprojekt

Projektträger: Weltunion Magdeburger Juden e.V. (WMJ)

Projektzeitraum: 01.06.- 31.07.2024

Projektinhalte:

Das Projekt des Vereins umfasst die Vorstellung von Mitgliedern und ihren Geschichten sowie die Rückbesinnung auf die Fotoausstellung „Jüdische Gesichter in der Vergangenheit und Gegenwart“ im Saal des einewelt haus in 2023. Es ehrt Isabella Chernyshevich als Ehrenmitglied und „Jüdische Mama“ des Vereins, teilt Erinnerungen an sie und präsentiert eine Ausstellung ihrer Werke. Eine literarisch musikalische Untermalung unter der Leitung von Swetlana Ozerskaia bereichert die Veranstaltung, die für alle Interessierten offen ist, insbesondere Menschen mit Migrationserfahrung.

Zudem strebt das Projekt den Brückenbau zwischen der Aufnahmegesellschaft und damals zugewanderten jüdischen Menschen an. Eine zentrale Aktivität ist die Würdigung von Isabella Chernyshevich, Swetlanas Eltern und anderen Vereinsmitgliedern. Am Ende entsteht ein gemeinsames Sammel-Notizbuch, in dem Teilnehmende ihre Erinnerungen und Gedanken niederschreiben können, um die Spuren von Isabella Chernyshevich im Leben der Vereinsmitglieder
festzuhalten.

Projektziele:

Das Hauptziel des Projekts liegt in der Würdigung und Erinnerung an das Ehrenmitglied Isabella Chernyshevich sowie an Swetlanas Eltern und andere Vereinsmitglieder. Es zielt darauf ab, die verstorbenen Mitglieder, insbesondere Isabella Chernyshevich, die einen bedeutenden Einfluss auf die Geschichte des Vereins hatte, zu ehren. Durch diesen Rückblick sollen die Werte und Grundpfeiler des Vereins reflektiert werden, um eine weiterführende Entwicklung im Kontext der Vereinsgeschichte zu ermöglichen. Die Würdigung dieser Mitglieder hat daher einen besonderen und wichtigen Stellenwert im Projekt.


»Die neuen Hippies Theaterstück«

Mikroprojekt

Projektträger: Stelzengruppe Salzwedel

Projektzeitraum: 03.06.- 21.10.2024

(c) Andi Weiland | BKJ

Projektinhalte:

Regelmäßige Gruppenstunden in der Turnhalle (Proberaum) und in kleinen Tandemrunden. Begleitend, dazu: Flyer, Plakate, Mundpropaganda, Zeitung. Es wird mit der Gruppe ein Stück/Walkact zum Thema neue Hippies erarbeitet. Schwerpunkt soll auf der friedensstiftenden und völkerverbindenden Wirkung der Hippiebewegung liegen. Durch die Workshopreihe soll eine festere Bindung einer Kerngruppe von Hochstelzen-Kinder-Jugendlichen-Initiative, eine engere Identifizierung mit der Kunstform und der Region gefördert werden.

Projektziele:

Projektziel ist, eine feste Kerngruppe an jungen Hochstelzenkünstler*innen verschiedener Herkünfte in ihrer neuen altmärkischen Heimat zu etablieren, die sich mit dieser Kunstart in ihrer Region identifiziert und Anerkennung erfährt.

Die Kinder bauen stabile Beziehungen zu Kinder anderer Religion und Herkunft auf.


JugendKulturFonds | JKF


»Tanzende Vielfalt: Musik und Bewegung entdecken«

JKF

Projektträger: Syrisch-Deutscher Kulturverein e. V.

Veranstaltungstag: 14.04.2024 im Familienhaus Magdeburg

Projektinhalte:

Das Projekt bot eine Reihe von interaktiven Workshops für Kinder und Jugendliche an, um sie in die Welt der orientalischen Musik und Tanzkultur einzuführen. Die Workshops umfassten:

Musikworkshop: Die Teilnehmer*innen lernten traditionelle orientalische Musikinstrumente kennen und hatten die Möglichkeit, einfache Melodien und Rhythmen zu erlernen.
Dabkeh-Tanzworkshop: Hier lernten die Teilnehmer*innen die Grundlagen des Dabkeh, eines traditionellen arabischen Volkstanzes, der oft bei festlichen Anlässen aufgeführt wird.

Projektziele:

Das Ziel der beiden Workshops war es, Kindern und Jugendlichen einen Einblick in eine kulturell reiche Musiktradition zu geben und gleichzeitig ihre künstlerischen Fähigkeiten und ihre kulturelle Sensibilität zu fördern. Durch die Teilnahme an den Workshops sollten die jungen Teilnehmer*innen nicht nur neue Fertigkeiten erlernen, sondern auch ein tieferes Verständnis und Respekt für andere Kulturen entwickeln.

Erreichte Teilnehmende: über 300