Aktuelle Projekte 2024

Maßnahmen im Rahmen der

ANTIRASSISMUSWOCHEN 2024 in Magdeburg (11. bis 24. März 2024)


»Queer kreativ gegen Rassismus«

Einzelmaßnahme

Projektträger: CSD Sachsen-Anhalt 
Veranstaltungstag: 12.03.2024 (16:00 bis 20:00 Uhr) | PrideHub Sachsen-Anhalt (Walbeckerstr. 2 39110 Magdeburg)

Lasst uns gemeinsam aktiv werden! Pamela, auch bekannt als „die Fett“, wird einen kreativen Workshop leiten. Gemeinsam werden wir unsere besten Motive entwickeln, die dann als Postkarten produziert werden, um gegen Rassismus zu sensibilisieren. Außerdem möchten wir aus diesen Motiven ein Banner erstellen, das bei Kundgebungen und Demonstrationen eingesetzt werden kann.

Wir laden euch ein, eure Kreativität zu entfalten und gleichzeitig ein starkes Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Lasst uns gemeinsam für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft einstehen! Freut euch auf eine inspirierende und unterhaltsame Zeit beim Workshop.

Der kreative Workshop richtet sich an Menschen mit Intersektioneller Diskriminierung Erfahrungen. Wie zum bzw. Queere Menschen mit Migrationshintergrund.

Wann & wo?  12.03.2024 (16:00 bis 20:00 Uhr) | PrideHub Sachsen-Anhalt


»Vernetzter Hass, reale Gefahren: Strategien gegen LGBTQIA-Feindlichkeit im Netz«

Einzelmaßnahme

Projektträger: CSD Magdeburg 
Veranstaltungstag: 19.03.2024 (18:00 Uhr) | EinLaden (Breiter Weg 30 39104 Magdeburg)

Obwohl Hass im Internet oft als grenzen- und ortlos wahrgenommen wird, hat er dennoch reale und lokale Auswirkungen. Ein tragisches Beispiel dafür ist der bedauerliche Vorfall vom 20.01. in Magdeburg, bei dem eine CSD-Veranstaltung angegriffen wurde. Die Veranstaltung soll darauf abzielen, diese Verbindung zwischen digitalem Hass und den realweltlichen Konsequenzen zu beleuchten.

Dabei geht es darum zu zeigen, wie sich sowohl online als auch offline Normalisierungstendenzen von hasserfüllten Narrativen manifestieren und wie Hassbotschaften im Netz nicht nur die digitale, sondern auch die physische Sicherheit und das Wohlbefinden von LGBTQIA-Personen und Menschen mit Migrationshintergrund beeinflussen können.

Wann & wo?  19.03.2024 um 18 Uhr | EinLaden


»Menschenrechte für Alle- Jetzt«

Einzelmaßnahme

Projektträger: Arbeiterwohlfahrt AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Veranstaltungstag: 21.03.2024 | Domplatz (vor dem Landtag in Magdeburg) 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus plant der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. eine regionale Adaptation des Projekts „100 Boote – 100 Millionen Menschen“: In Sachsen-Anhalt wurden im Vorfeld insgesamt 11 XXL Origami Riesenboote von Schüler*innen, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen sozialer Einrichtungen angefertigt und gestaltet.
Ein weiteres Boot soll im Kleinformat (130x 50 cm) von einem Maler mit eigener Migrationsgeschichte kreativ gestaltet werden. Der Künstler, selbst 2014 aus Syrien geflohen, wird unter autobiografischen Rückbezügen, die politischen Botschaften der Zivilgesellschaft auf künstlerische Weise aufgreifen und zu einem Gesamtkunstwerk bringen.
Zusammen mit den 5 Meter langen Origami-Booten soll das Kunstwerk am Internationalen Tag gegen Rassismus (21.03.) vor dem Landtag in Magdeburg als ein Mahnmal für Solidarität und Menschlichkeit ausgestellt werden. Im Anschluss an die Redebeiträge der AWO Sachsen-Anhalt, dem Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. und einem Ehrenamtlichen der Seawatch 3 wird das Kunstwerk öffentlichkeitswirksam an Vertreter*innen des Landtages übergeben. Ein anschließender Ausstellungsort wird noch ermittelt.

Neben der Ausstellung und den Redebeiträgen wird es eine sogenannte „Osterhasen-Demonstration“ geben. Dabei werden 50 Schokoladen-Osterhasen (30cm) vor den Booten aufgestellt. Vor Ihnen werden entsprechende Protestschilder mit Aufschriften, wie „Nein zu Rassismus“ oder „Vielfalt statt Einfalt“ aufgestellt. Sie bilden hier eine zusätzliche Protestform und verleihen den kreativen Bo(o)tschaften Nachdruck.
Abgerundet wird der Veranstaltungstag durch ein buntes Programm bestehend aus Kreativ-Angeboten der politischen Bildung, organisiert durch mind. zwei Schulen gegen Rassismus – Schulen für Courage.

Wann & wo?  21.03.2024 | Domplatz Magdeburg


MIKROPROJEKTE


»Gemälde der Welteinheit«

Mikroprojekt

Projektträger: Kunstlabor Magdeburg (Ammar Assali)
Veranstaltungsdaten: 3 Termine (15. -16. & 17.03.2024) im Raum Nr. -110/-111 in der Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg

Projektinhalte:

Das Kunstlabor plant einen 3-tägigen Wochenend-Workshop (15.-17.03.2024) im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Gemeinsam mit einer großen Gruppe von Menschenwird an diesen drei Tagen ein eindrucksvolles Kunstwerk in großem Format (2m x 3m) zu erschaffen. Dabei wird zusammen mit mind. 30 kunstinteressierten Menschen ohne und mit Migrationshintergrund ab 8 Jahren eine Leinwand mit Acrylfarben und verschiedenen anderen Materialien gestaltet.
Das Konzept des Kunstwerks beinhaltet die Darstellung von menschlichen Körpern und Formen, die eng beieinander und in unterschiedlichen Größen, sowohl nah als auch fern auf der Bildfläche platziert sind. Dadurch entsteht der Eindruck einer Ansammlung von Menschen, die trotz ihrer Unterschiede in Hautfarbe und Ethnie in einem Ort und in einem Kunstwerk vereint sind – die Menschheit in Gemeinschaft. Das Zeichnen und Malen wird auf eine einfache und zugängliche Weise durchgeführt, damit auch Teilnehmer*innen ohne Vorkenntnisse in der Kunst daran teilnehmen können. Der Workshopleiter bereitet im Vorfeld Beispiele, Modelle und Miniexperimente vor, um den Teilnehmern eine Vorstellung vom angestrebten Ergebnis zu vermitteln.

Projektziele:

Dieses Projekt zielt darauf ab, gemeinsam eine kreative Erfahrung zu schaffen und das Gefühl der Verbundenheit und Einheit der Menschheit zu vermitteln. Es bietet jedem die Möglichkeit, seine künstlerische Seite zu entdecken und sich in einer kollektiven künstlerischen Ausdrucksform auszudrücken. Es ist ein Experiment des Zusammenkommens, bei dem gemeinsam ein großes Ganzes erschaffen wird.


»Die neuen Hippies«

Mikroprojekt

Projektträger: Stelzengruppe Salzwedel

Projektzeitraum: 15.03.- 27.05.2024

Projektinhalte:

Die Projektinhalte umfassen die Gestaltung von Kostümen für eine Aufführung, die sich mit den Idealen der Hippie-Bewegung und völkerverständigenden Ideologien auseinandersetzt. Die Themen des Projekts beziehen sich auf Freiheit, Hoffnung, Liebe, Gemeinschaft und Toleranz. Die Aktivitäten beinhalten wöchentliche Treffen von 2-4 Stunden, darunter gemeinsame Planungsrunden in der Turnhalle und in kleinen Tandemrunden. Begleitend dazu sind Flyer, Plakate, Mundpropaganda und Zeitungsartikel geplant. FlashMob-Auftritte und Stelzenlaufen in Schulen dienen als Werbemaßnahmen. In der Nähwerkstatt werden Kostüme entworfen und angefertigt, während in der Turnhalle die Fähigkeiten im Stelzenlaufen vertieft werden.

Projektziele:

Das Projekt vereint Kinder aus verschiedenen Familienhintergründen, um gemeinsam Kostüme für eine Aufführung zu gestalten. Die bunte Vielfalt der Kostüme symbolisiert gesellschaftliche Vielfalt und setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung. Das Projekt fördert handwerkliche Fähigkeiten in einer Nähwerkstatt und vertieft Stelzenlaufkompetenzen in der Turnhalle. Ziel ist nicht nur eine künstlerische Aufführung, sondern auch die Schaffung einer integrativen und kreativen Plattform für die beteiligten Kinder und Jugendlichen.