Aktuelle Projekte 2026


»Radwege öffnen – Fahrradlernkurs für Frauen mit Migrationserfahrung«

MIKROPROJEKT
Projektträger*in: Soziokulturelles Zentrum ZORA e. V. 
Projektzeitraum: 30.04. – 31.07.2026
Veranstaltungstermine/-ort:
Soziokulturelles Zentrum ZORA e. V. | Steinhof 1, 38820 Halberstadt

Fahrradtraining | Foto: Resonanzboden

Fahrradtraining | Foto: Resonanzboden

Projektinhalte
Mit dem Projekt „Radwege öffnen“ schafft ZORA e. V. einen geschützten Lernraum für Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrungen. Über mehrere Wochen hinweg treffen sich die Teilnehmerinnen regelmäßig, um gemeinsam Fahrradfahren zu lernen oder ihre bisherigen Kenntnisse zu vertiefen. Begleitet werden sie dabei von Patinnen und Tandempartnerinnen, die nicht nur beim Üben unterstützen, sondern auch den Einstieg erleichtern und Sicherheit geben. Schritt für Schritt entstehen so Vertrauen, Routine und Freude an der Bewegung. Über das gemeinsame Lernen hinaus bietet das Projekt Raum für Begegnung: Durch begleitende Aktivitäten kommen die Frauen miteinander ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus und knüpfen erste Kontakte. So wird das Fahrrad nicht nur zum Fortbewegungsmittel, sondern auch zum Ausgangspunkt für neue Verbindungen.

Projektziele
Das Projekt verfolgt das Ziel, Frauen in ihrer Selbstständigkeit zu stärken und ihnen neue Wege der Teilhabe zu eröffnen. Fahrradfahren bedeutet in diesem Zusammenhang weit mehr als Mobilität: Es schafft Unabhängigkeit im Alltag, erleichtert den Zugang zu Angeboten in der Stadt und eröffnet neue Handlungsspielräume. Gerade für Frauen, die in abgelegenen Unterkünften leben, ist diese Form der Mobilität ein wichtiger Schritt hin zu mehr Eigenständigkeit und Sicherheit. Gleichzeitig entsteht im Projekt ein geschützter Raum, in dem Selbstvertrauen wachsen kann und neue Erfahrungen möglich werden. Darüber hinaus fördert „Radwege öffnen“ Begegnung und Austausch zwischen Frauen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten. Die entstehenden Kontakte tragen dazu bei, langfristige Verbindungen aufzubauen und ein solidarisches Miteinander im Alltag zu stärken.


»Frauen im Konflikt – Migration, Begegnung, Antirassismus«

MIKROFONDS ANTIRASSISMUS WOCHEN
Projektträger*in: Collab Zentrum für Kultur, Bildung, Sport und Medien e.V. (i.G.)
Projektzeitraum: 18.03. – 29.03.2026
Veranstaltungstermine/-ort: 26.03.2026 | Festung Mark, Hohepfortewall 1, 39104 Magdeburg

Filmvorführung | Foto: Soniya Frotan

Projektinhalt
Das Projekt verbindet Film, Diskussion und interaktive Bildungsformate zu einem hybriden Begegnungsabend für Familien mit und ohne eigene Migrationsgeschichte. Im Zentrum stehen zwei Dokumentarfilme über Frauen in Afghanistan und der Ukraine, die durch eine Podiumsdiskussion mit internationalen Perspektiven ergänzt werden. Beteiligte aus unterschiedlichen Migrationskontexten bringen ihre Erfahrungen vor Ort und digital ein. Ergänzend findet ein praxisnaher Antirassismus-Workshop statt, der mit Methoden der Theaterpädagogik gestaltet ist und Raum für Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen bietet. Durch die Kombination aus kulturellen, dialogischen und partizipativen Elementen öffnet das Projekt einen Zugang zum Thema Frauen in Konflikten.

Projektziel
Ziel des Projekts ist es, für die Lebensrealitäten von Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrungen zu sensibilisieren und Räume für interkulturelle Begegnung und Dialog zu schaffen. Durch die Verknüpfung von Film, persönlichem Austausch und interaktiven Methoden wird über die spezielle Rolle von Frauen in Konflikten reflektiert. Dabei zielt das Projekt ab auf den Beziehungsaufbau zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebenshintergründen und bringt unterschiedliche Akteur*innen zusammen.


»Viele Stimmen – eine Gesellschaft.«

MIKROFONDS ANTIRASSISMUS WOCHEN
Projektträger*in: E.G. ArtKollektiv
Projektzeitraum: 11.03.– 10.04.2026
Veranstaltungstermine/-ort: 21.03.2026 | Wewerka Café, Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg

Projektinhalt
Dieses Projekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Sprachen und musikalischen Erfahrungen zusammen. In einem offenen und kreativen Rahmen entsteht Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Zuhören.
In einem öffentlichen Workshop entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam einen Song zum Thema Rassismus. Dieser wird anschließend im Rahmen eines offenen Gruppengesangs (Community Choir) einstudiert und gemeinsam aufgeführt. So wird Vielfalt nicht nur thematisiert, sondern aktiv erlebt und gestaltet.

Projektziele
Das Projekt möchte Begegnungen zwischen Menschen fördern und das Bewusstsein für Vielfalt und Zusammenhalt stärken. Durch das gemeinsame Musizieren setzen sich die Teilnehmenden mit dem Thema Rassismus auseinander und entwickeln ein besseres Verständnis für unterschiedliche Perspektiven.
Der gemeinsam entstandene Song wird zum sichtbaren Zeichen für Solidarität und ein respektvolles Miteinander – und zeigt, wie verbindend Musik sein kann.