Projekte 2020


Special

Soniya zur Engagementbotschafter*in Kultur berufen

Am 31. August fand die Einberufung der Ehrenbotschafter*innen Kultur des Landes Sachsen-Anhalt durch  Staats- und Kulturminister Rainer Robra statt.
Die Ernennung stellt eine Ehrung von herausragendem ehrenamtlichen Engagement dar. Die Engagementbotschafter werden für einen Zeitraum von zwei Jahren berufen.
Auf Vorschlag der .lkj) Sachsen-Anhalt wurde heute für die kommenden zwei Jahre u.a Soniya Frotan berufen, die sich seit Jahren mit ihrem Verein Interkulturelles Frauennetzwerk in Sachsen-Anhalt (IFNIS) e. V. in Magdeburg und Umgebung engagiert und auch bereits zahlreiche Projekte in Kooperation mit Resonanzboden //House of Resources umgesetzt hat und weiterhin umsetzt.
Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

»Weihnachtliches Plastizieren mit lufthärtender Knetmasse«

Mikroprojekt / abgeschlossen
Projektträger:
SKV Meridian e. V.
Projektdatum:
19.12. – 31.12.2020 / Dozent: Robert Klein

In  diesem Tagesprojekt wurden die Teilnehmenden vom Dozenten Robert Klein mitten in der Adventszeit  auf eine besondere Art in die Grundlagen  des Plastizierens eingeführen.
Das Kunstverständnis wird durch die Praxis des Plastizierens greifbar und jeder:e Teilnehmer:in hat somit eine direkte, fassbare Lernerfahrung und zugleich ein Produkt, welches mit nach Hause genommen werden konnte.


»Zusammen leben – zusammen wachsen«

Dokumentation der Interkulturellen Woche in Magdeburg 2020
Mikroprojekt / abgeschlossen
Projektträger:
Landesverband der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt e. V.
Projektdatum:
14.09. – 14.12.2020

Sendetermin: 15.12.2020 l 18:30 Uhr
Ort: Livestream Offener Kanal Magdeburg

Vom 27. September bis 4. Oktober 2020 fand bundesweit die Interkulturelle Woche statt, so auch in Magdeburg. In über 30 Veranstaltungen präsentierten sich im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Magdeburger Institutionen und Vereine. Workshops, Stadtführungen, Infobörsen, Musik, Theater und bildende Kunst luden alle Interessierten bei freiem Eintritt ein, in das interkulturelle Magdeburg einzutauchen.

Mehrere Kamerateams des Offenen Kanal Magdeburg begleiteten die zahlreichen Veranstaltungen.

Die Dokumentation zeigt das Engagement von Migrant:innen-organisationen, Beratungs- und Engagementangebote, generations-übergreifendes soziokulturelles Leben und nicht zuletzt das bunter und vielfältiger gewordene Magdeburg.

In Magdeburg liegt die Trägerschaft seit 1997 bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. Die jährlich stattfindende Kampagnenwoche organisiert sie in Kooperation mit dem Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit der Stadt Magdeburg.

Die Filmproduktion wurde unterstützt durch das Projekt Resonanzboden // House of Resources Magdeburg der .lkj) Sachsen-Anhalt.


» 1. Salbker Vollmondnacht«

Interkultureller Abend mit Crossover-Musik der iranischen Band OMID im Rahmen der »Salbker Vollmondnacht«

JKF / abgeschlossen
Projektträger:
Aktion Musik e. V.
Projektdatum: 
31.10.2020

Im Rahmen eines Treffens der Kooperationspartner zur Salbker Vollmondnacht (H2O Turmpark e. V., dem Stadtteilmanager SüdOst, .lkj) Sachsen-Anhalt / Kieztreff Salbke und Bewohner*innen MD / SüdOst) wurde die Aufwertung des Stadtteils »Alt Salbke« thematisiert.

Alle Beteiligten kommen aus dem Bereich Kultur / kulturelle Bildung, somit lag die Entwicklung eines kulturellen Angebotes (für die gesamte Stadt) nahe.  Die Salbker Vollmondnacht soll jährlich am 31. Oktober im Stadtteil Alt Salbke, beginnend im Jahr 2020 stattfinden.

In drei sets brachte OMID dem begeisterten Publikum, persiche Musik zu Gehör. Insgesamt 350 Besucher*innen fanden ihren Weg in den Süden der Stadt, um an dem kulturellen Stadtteil-Abend teilzunhemen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation mußte das Programm auf drei Spielorte eingeschränkt werden, anstelle des Kieztreffs wurde das Gröninger Bad zum Auftrittsort vom OMID.

Die gesamte Veranstaltung wurde von 350 Gästen besucht, von dene alle aufgrund des zwischen den Spielorten rotierenden Ablaufs  alle Angebote wahrnehmen konnten.


»10 Jahre Weltunion Magdeburger Juden e.V., 20 Jahre Chor Kol Jehudim Jüdisches Leben – Reflexionen durch Musik und Poesie«

Mikroprojekt // abgeschlossen
Projektträgerin: Weltunion Magdeburger Juden e. V.
Projektzeitraum: 01.09. – 01.12.2020
Veranstaltungsdatum: 19.10.2020

Der jüdische Chor bzw. Vokalgruppe „Kol Jehudim« und der Verein Weltunion Magdeburger Juden e.V. feiern ihr Jubiläum sowie ihren erfolgreichen Einsatz für die Integration von Zugewanderten und ein gemeinsames respektvolles Zusammenleben.

Seit 20 Jahren ist der jüdische Chor bzw. Vokalgruppe »Kol Jehudim« des Vereins Weltunion Magdeburger Juden e. V. aktiv bei der vielfältigen Teilhabe am kulturellen sowie jüdischen Leben in Magdeburg.
Die Jubiläumsveranstaltung soll den Erfahrungstransfer zwischen den Zuwanderungsgenerationen sowie auch die Integration von Zugewanderten fördern und zur weitere Stärkung der aktiven und gleichberechtigten Teilhabe von Zugewanderten und Einheimischen am gesellschaftlichen Leben beitragen.

Die Jubiläumsveranstaltung ist mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten geplant:

  • musikalisch-literarisches Fest als interkulturelle Begegnung
  • Foto- und Videopräsentation »Retrospektive 2000 – 2020«mit anschließendem gemütlichem Beisammensein und Austausch von Erinnerungen sowie Gespräche.

Die Foto-und Videopräsentation »Retrospektive 2000 – 2020« zeigt in fünfjährigen Abschnitten das Chorleben – gemeinsame Auftritte und gemeinsame Freizeit. Zusammengestellt aus den besten Foto- und Videoaufnahmen, Teilnahmeurkunden, Flyer, Plakate des Chores und des Vereinslebens zusammen.


» So ein Zirkus! « – Gemeinschaft, Identität und Miteinander durch Zirkuspädagogik

Mikroprojekt / Ersatztermin 2021
Projektträgerin: Bürgerverein Neustadt e. V.
Projektzeitraum: 01.10.- 20.12.2020

Der Bürgerverein Neustadt e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Stadtteil Neue Neustadt mit und durch Bürgerbeteiligung zu beleben. Seit drei Jahren wird, u.a. mit Stadtteilfesten und Kinderfesten ein friedvolles Miteinander geschaffen. Weiterhin ist man in Kooperation mit dem Quartiersmanagement sowie dem Geschäftsstraßenmanagement und darüber hinaus dem Bundesmodellprojekt „Auf die Plätze…“ (Utopolis Neue Neustadt) darauf bedacht, Aktionen und Projekte zu initiieren und zu unterstützen, die die Anwohner*innen motiviert, sich aktiv im Stadtteil einzubringen, sich aktiv an Projekten zu beteiligen und somit Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Im November werden Artist*innen des Projekt-Zirkus CIRCUS LALUNA (www.circus-laluna.de) in die Grundschule am Ufassungsweg in Magdebugr/Neustadt kommen, um zehn Tage mit den Kids unterschiedliche Zirkusnummern zu erarbeiten.

Geplanter Beginn ist der 4.11.2020. Die Teilnehmenden können sich für die verschiedensten Zirkusdarbietungen entscheiden und unter Anleitung erfahrener Referent*innen erproben, so u.a. Akrobatik, Jonglage, Balance, Tanz, Clownerie in all seinen Facetten. In allen Disziplinen der Zirkuspädagogik spielen Persönlichkeit bildende Schlüsselkompetenzen eine wichtige Rolle, so Kooperationsbereitschaft, Kommunikation, Konfliktlösestrategien, Durchhaltevermögen, Teamarbeit, Empathievermögen, u.v.m. Diese Kompetenzen werden gefordert, aber auch gefördert. Am Ende werden die in Kleingruppen erarbeiteten Darbietungen vor Publikum (Familien, Interessent*innen) vorgeführt.


»Kultur bringt nahe «

Mikroprojekt // abgeschlossen
Projektträgerin: Kulturinitiative schönes Stadtfeld
Projektzeitraum: 10.09.-31.10. 2020

 Die Initiative aus Stadtfeld Ost, besteht aus Mitglieder, die auch in der Kiezkommune Magdeburg Stadtfeld aktiv sind und setzt sıch aus Personen der unterschıedlıchsten Gesellschaftsschıchten zusammen.
Das Ziel sowohl der Initiative als auch der Kommune ist es, das Leben in Magdeburg in allen Facetten selbst zu gestalten und ein Leben ohne Rassismus, im  harmonischen Miteinander zu schaffen.

Um dieses Ziel auf einfache und schnellste Weise zu erreichen setzt die Initiative auf die gegenseitige Vermittlung  von kulturellen Eigenschaften einer Person bzw. einer Volksgruppe.

Geplant sind im Rahmen des Projektes:

  • Kurs Kurdisch für den Alltag (kein Sprachkurs, sondern soweit, dass man sich vorstellen, einkaufen und/oder nach einer Adresse fragen kann)
  • Essen aus verschiedenen Ländern und Kulturen
  • Spiele aus verschieden Kulturen

Als Projektansprechpartner fungiert Ramazan Eskin. Er wohnt seit Anfang 2017 in Magdeburg und hat bis jetzt sowohl an diversen Projekten teilgenommen (Radikanten und Meer, Hier Geschrieben Hier Gespielt…) als auch einige Projekte (Wir Tanzen 1 und 2) selber geleitet..

Das Projekt ist für alle, aller Altersgruppen, offen, die sich engagieren, mitmachen und neue Kulturen kennenlernen möchten.


»TARTARIA«

Mikroprojekt // abgeschlossen
Projektträgerin: Initiative Qırımlı
Projektzeitraum: April –Oktober 2020

Die Webseite www.tartaria.online ist online!

Der Blog –  erarbeitet von tatarischen Migrant*innen Sachsen-Anhalts – sammelt Informationenzur Geschichte, den Kulturen und Sprachen der Tataren, ihrer Migrations- und Integrationgeschichte in Deutschland und Europa, sowie Instanzen der Integrationshilfe und Migrant*innen-selbstorganisationen vorstellen.
Die Domain und die sozialen Medien (Facebook und Twitter) bündeln Informationen zu einer populären Wissenschafts- und Kulturinformationsplattform für die Migrant*innen selbst als Empowerment-Toolund für die deutsche Einwanderungsgesellschaft als Informationsquelle sowie Zugang zur tartarischen Community.

Die Initiative QIRIMLI ist ein loser Verbund von polnisch-tatarischen, dobrudscha-tatarischen, wolga- und krimtatarischen Künstler*innen, Student*innen und Akademiker*innen und ihren Freund*innen vornehmlich in / aus Sachsen-Anhalt (z.B. Stendal, Magdeburg, Wolmirstedt, Halle) und bundesweit.


»inlingua Sprachschule – Interkulturelle Woche Stendal 2020«

Mikroprojekt im Rahmen der Interkulturellen Woche in Stendal 2020
Projektträger: inlingua Sprachschule Stendal
Projektzeitraum: 20.09-04.10.2020
Durchführungszeitraum: 16.09. -31.10.2020

inlingua ist eine der führenden, weltweit tätigen Sprachschul-Organisationen mit über 300 Zentren in mehr als 34 Ländern Europas, Afrikas, Asiens, Nord- und Südamerikas. Als rechtlich selbstständige Sprachcenter sind alle Schulen den hohen Qualitätsansprüchen und der einheitlichen Unterrichtsweise von inlingua International mit Sitz in Bern (Schweiz) verpflichtet.

Die Interkulturelle Woche stellt eine besondere Möglichkeit dar, eine Brückenfunktion zwischen den Kulturen zu übernehmen. Ziel ist es Kulturen einander näher zu bringen.

Veranstaltungsdaten: (genaue Teminierung erfolgt)

Vernissage mit Prof. Kaschade /Peruanische Kunst

Länderabend
Vorstellung der Heimatländer der inlingua-Kursteilnehmer*innen (Syrien, Iran, Afghanistan, Osteuropa) mit länderspezifischer kulinarischer Begleitung.

Sprach-Schnuppertraining
u.a. folgende Sprachen: Japanisch, Englisch, Afrikaans…

Musikalische Aufführungen von Künstler*innen mit Migrationshintergrund


» Projekt Zukunft «

JKF-Projekt / abgeschlossen
Projektträgerin: Arabische Sprachinitiative
Projektzeitraum: 30.08-20.12.2020 (sonntags 10:00-13:00 Uhr)
Projektziel: Vermittlung neuer Kompetenzen

Mit »Projekt Zukunft« möchte die Arabische Sprachinitiative, die ihren Sitz im einewelt haus Magdeburg hat, die Kompetenzen und das Selbstvertrauen von Kindern stärken.

Jeden Sonntag wird abwechselnd ein niedrig schwelliger Kindersprachkurs angeboten oder gemeinsam gemalt, gebastelt oder Musik gemacht.

Erste Impressionen


» Kinder spielen und lernen«

JKF-Projekt / abgeschlossen
Projektträgerin: IFNIS e. V.
Projektzeitraum: August – November 2020
Projektziel: Kulturvermittlung

In der heutigen Zeit beschäftigen sich Kinder und Jugendliche meistens mit Computerspielen, via Playstation, Wii usw. Die Idee ist, die Kinder zusammen zu bringen und miteinander internationale Spiele spielen. Dadurch kommen die Kinder und Jugendlichen erstens wieder persönlich  zusammen, sie spielen, lernen und haben Spaß. Im Zweiwochentakt werden sich die Kinder  und Jugendlichen treffen, gemeinsam sppielen, basteln, voneinander lernen.

Als Ergebnis lernen die Teilnehmenden werden neu Spiele kennen, sich besser verstehen und erfahren mehr von anderen Kulturen.


» Erste Hilfe-Kurs für Frauen – ein Vortrag auf Persisch und Deutsch «

Mikroprojekt im Rahmen der Interkulturellen Woche in Magdeburg 2020
abgeschlossen

Projektträger: AFiMA e. V.
Projektzeitraum: 20.09-20.10.2020
Projekttag: 03.10.2020

Der Verein AFiMA e. V. unterstützt und begleitet geflüchtete Frauen und Jugendliche im Raum Magdeburg bei der Integration. Er hat sich dabei zum Ziel gesetzt, dass geflüchtete Frauen und Jugendliche sich als Teil einer Wertegemeinschaft begreifen, ihre Recht kennen und sich für Partizipation sowie Vielfalt einsetzen. Er soll ebenfalls ermöglichen, dass sie an kulturellen Aktivitäten teilnehmen und die Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens erkennen und fördern.

Junge Frauen sind häufig nicht gut über das Thema Menstruation und Geburtennachsorge informiert sind. Diese Themen sind jedoch sehr wichtige für ein sicheres und gesundes Leben. Eine Ärztin, welche auch Mitglied von AFiMA ist, wird einen Vortrag zu diesen Themen halten. In der Veranstaltung soll ebenfalls genug Raum für Austausch und Fragen gegeben werden.

Die Veranstaltung soll im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) am Thementag »Lebensart« stattfinden.


»Herstellung selbst gemachter Malfarben und Anwendungsbeispiele«

Mikroprojekt/abgeschlossen
Projektträger: SKV Meridian e. V.
Projektzeitraum: 27.08 – 30.09.2020
Projekttag: 31.08.2020

Farbnäpfchen(c)pixabay

Für den freischaffenden Künstler und Dozenten Robert Klein hat das Selbermachen von Farben einen ganz besonderen Lerneffekt.
Man eignet sich auf diese Weise viel Wissen und Erfahrung an. Das Mysterium der Farbenwelt wird überschaubarer und die Zusammenhänge werden sichtbarer.
„Welche Farben und Techniken gibt es in der Malerei? Mit welchen Farben und Mitteln haben Künstler*innen früher gemalt? Woraus bestehen Farben? Wie mache ich mir meine eigene Farbe mit einfachen Mitteln? Wie bereite ich meine Malunterlage professionell vor?“
Farben aus der Tube drücken und losmalen kann jeder*e und macht sicherlich auch Spaß. Durch die DIY-Vorgehensweise sollen jedoch die Workshop-Teilnehmer*innen dafür sensibilisiert werden, sich näher
mit dem Thema Farbe auseinanderzusetzen und hinter die Kulissen zu schauen. Viel Interessantes entdeckt man nur, sobald man anfängt sich mit einem Thema näher zu beschäftigen.
Neben der ersten Anwendung auf Leinwand im Laufe des Workshops kann zudem jeder*e Teilnehmer*in im Anschluss seine eigen kreierte Farbe mit nach Hause nehmen und je nach Lust und Laune damit weiter malen und Freude daran haben.

Der Kurs ist offen für alle Menschen!

Foto-Impression


»Aufklärungsaktion über Neuigkeiten des Virus Sars-Covid-19«

Mikroprojekt / abgeschlossen
Projektträgerin: Deutsche internationale Organisation für Entwicklung und Frieden (DIOEF) e. V.
Projektzeitraum: 19. Juli. – 9.August 2020

Termin: 19. Juli 2020 / 17:00-19:00 Uhr / einewelt haus Magdeburg

Diese Vorlesung zielt darauf ab, das Bewusstsein und die Aufklärung über die Gefahr des Corona-Virus, seine Symptome, Auswirkungen und Prävention in allen Gesellschaftsgruppen zu verbreiten, um die Abläufe von Workshops und Kursen in diesem Bereich vorzubereiten.

Die Vortragende Wisal Alssadi, verfügt über ein TOT-Ausbildungszertifikat. Sie ergänzt die Besonderheit der Vorlesung, wobei die aktuelle Situation in Deutschland mit Corona in Arabisch und auf Deutsch übersetzt dargestellt wird. Die Rolle der Bundesregierung und der Organisationen der Zivilgesellschaft bei der Bewältigung dieser Krise werden auch beleuchtet

Zielgruppe sind alle gesellschaftlichen Bereiche sowie die Menschen, die am meisten betroffen sind. Besonderer Weise sind die Menschen mit Migrationshintergründe, die noch Schwierigkeiten mit dieser Situation haben, in der sie alles übersetzen müssen usw. Und weil es schwer ist alles zu verstehen, wenn man die Sprache kaum kann, werden wir durch diesen Vortrag die Möglichkeit gegeben, die aktuellen Neuigkeiten darzustellen.


» Middle of Nüscht 2020. Literatur & Theater gestalten Heimat. «

Mikroprojekt // abgeschlossen
Projektträgerin: Initiative Middle of Nüscht 2020
Projektzeitraum: 1. August-31. Dezember 2020

Die Initiative Middle of Nüscht 2020, ein Netzwerk von Autor*innen und Künstler*innen, veranstaltet Lesungen und eine interkulturelle Theaterwerkstatt, um Akteur*innen aus Kreativwirtschaft, Kunst und Kommune nachhaltig miteinander zu verbinden und eine gesunde, faire Zukunft in der Altmark zu sichern. Basis der Idee und literarischer Fokus liegt auf dem Buch »In the Middle of Nüscht. Die östliche Altmark entdecken«, in dem Zugezogene, Rückkehrer*innen und Einheimische ihre Heimat liebevoll, weltoffen und positiv dargestellt haben.

Das zweite Buch »In the Middle of Nüscht – Go West. Die westliche Altmark entdecken« erscheint im September 2020. Zeitgleich wird mit einem interkulturellen Theaterprojekt und Lesungen tiefer in die altmärkische Geschichte sowie Tradition von Mehrsprachigkeit und Multiethnizität eingetaucht.

Die Projektergebnisse

Am 24. Oktober 2020 fand im Kavaliershaus Krumke (bei Osterburg) die musikalische Lesung »In the Middle of Nüscht 2020 – Literatur gestaltet Heimat« statt. Aufgrund der Coronabeschränkungen waren nur
etwa 60 Gäste erlaubt, obwohl es mehr Anfragen gab.

Aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung (7.11.) in der Kleinen Markthalle Stendal abgesagt werden. Die organisator*innen einigten uns auf eine Online-Lesung auf der Plattform Zoom (etwa 15 Gäste) und zeichneten die
Lesung auf.

Im Mittelpunkt stand der syrischstämmige und nun in Magdeburg lebende Autor und Theatermacher Ammar Awaniy. Die Stendaler Autorin Sibylle Sperling führte durch die Veranstaltung, moderierte und interviewte ihre Co-Leser*innen, die Potsdamer Autorin Michaela Maria Müller hatte einen Text und ihre Bücher zum Thema Flucht & Migration mitgebracht. Der in
Berlin lebende Musiker Markus von Schwerin begleitete das Programm musikalisch, während Dr. Mieste Hotopp-Riecke mit Netzwerktreffen & Coachings während des Projekts unterstützte.


» Migranten für Migranten «

Mikroprojekt // abgeschlossen
Projektträgerin: Gesellschaft für Osteuropa-Förderung / Plattform Sachsen-Anhalt
Projektzeitraum: April – Oktober 2020

Die Gesellschaft für Osteuropa-Förderung ist eine Organisation, die offen für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und allen Gemeinschaften in Osteuropa ist und die interkulturelle Zusammenarbeit und Integration vertieft.

Hier geht es zur neuen Webseite www.migranten-fuer-migranten.de


Zielgruppe des Projekts » Migranten für Migranten « sind Migrant*innen aus Polen und dem Nahen Osten, die in Haldensleben und Umgebung leben (Gemeinde Hohe Börde, Einheitsgemeinde Elbe-Heide u. a.).
Dank einer individuellen, niedrigschwelligen Methode für Beratungstreffen (offline+online) sowie persönlich vor Ort in Haldensleben und in anderen  Communities / Gemeinden über Land erhalten die Menschen die grundlegendsten Informationen und Kenntnisse, bei welchen Organisationen, Institutionen und Verbänden sie sich bewerben können, um Unterstützung bei ihren Problemen, für ihre kulturellen und sozialen Belange zu erhalten.


» Wir lernen zu nähen / Grundarten des Nähens «

JKF-Projekt // abgeschlossen
Projektträgerin: IFNIS e. V.
Projektzeitraum: April – Juni 2020
Projektziel: Vermittlung neuer Kompetenzen

Die Mitglieder des afghanischen Frauenvereins IFNIS e. V. und interessierte Kinder und Jugendliche konnten in dem Kurs, angeleitet von einer erfahrenene Schneiderin die wichtigsten Grundkenntnisse beim Nähen erlernen.

Im Zeichen von COVID 19 wurden von den 13 teilnehmenden Kindern- und Jugendlichen auch Nasen-Mundschutzmasken für die Bewohner*innen der Zentalen Aufnahmestelle (ZAST) in Halberstadt genäht.


»IFNIS empowert die Frauen«

Mikroprojekt // abgeschlossen
Projektträgerin: IFNIS e. V.
Projektzeitraum: April – Dezember 2020
Projektziel: Weiterentwicklung, -bildung, Stärkung, Vernetzung und Integration von Migrantinnen.

Angebote für 2020

  • Wöchentliche Deutschnachhilfe im SBK : Deutschnachhilfe, Alphabetisierung, Kinderbetretung möglich
  • Monatliches Frauen-Café in Magdeburg: Informationen Austausch, Beratung, Fragen zum alltäglichen Leben in Deutschland gestellt und  beantwortet.
  • Drei Workshopangebote: Ersthilfe bei Kindern für Mütter, Rassismus und Klassizismus
  • Workshop mit LAMSA, Blickpunkt (Caritas) und Ausflüge im informativen Bereichen
  • Kulturelle Veranstaltungen wird im Schönebeck für die geflüchtete organisieren N.N.

 


»Marhaba Magdeburg!«

Mikroprojekt / abgeschlossen
Projektträgerin: Initiative WechselBlick
Projetkpartner*innen:
ICATAT e. V. (Institut für Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studien)
IsGeMa, Magdeburg (Die islamische Gemeinde in Magdeburg)
Syrisch-deutscher Kulturverein e.V.

Projektzeitraum: 20.02.-10.03.2020
Abendveranstaltung: 28.02.2020 // 18:15 Uhr
Ort:  Oli-Kino // Olvenstedter Str. 25A // 39108 Magdeburg
Die Platzzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten!

AHOI MARHABA Junge Muslime in Sachsen-Anhalt

Der Film »MARHABA MAGDEBURG«, enstanden im Projekt »AHOI:MARHABA«, wird Aufmacher für einen , CrossMedia Projekttag mit Musik, Diskussionsrunden, szenischer Lesung und  einem umfangreichen  Vorbereitungs-Programm, bei dem Jugendliche Projektmanagement selbst in die Hand nehmen…

Programm Abendveranstaltung

18:15 Uhr (Oli-Kino): Intro-Musik mit Alan Othman & Mustafa Moustafa

18:30 Uhr Begrüßung
Amjad Alhajjh (ISGEMA e.V.) & Dr. Mieste Hotopp-Riecke (ICATAT e.V.) & Vorstand lkj (Bettina Wiengarn / Kathrin Brademann angefr.), Elena Şahin (Stabsstelle Demokratie- und Engagementförderung / Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, angefr.)

18:40 Uhr Lesung und Rezitation
Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Ammar Awaniy beleuchten die Filmprojekt-Idee anhand des Buches »Der Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland« mit musikalischer Begleitung von Mustafa Moustafa & Enver Ibrahimoğlı

19:00 Uhr Kulturelle Bildung der ISGEMA, Erfolge und Aussichten
Dr. Amjad Alhajjh

19:10 Uhr Filmgespräch »Der Weg zum Film« / Wie wurde der Film »MARHABA Magdeburg« produziert? mit Torsten Porstmann, Ammar Awaniy und Dr. Mieste Hotopp-Riecke

19:20 Uhr Filmpremiere »MARHABA Magdeburg«

19:30 Uhr Aufrufen aller beteiligten Kinder: Zertifikat-Übergabe an alle beteiligten Kinder

19:40 Uhr Essen & Trinken bei Musik-Ausklang  von Alan Othman, Mustafa Moustafa & Enver Ibrahimoğlı


»Solidarität unter Frauen« – eine Veranstaltung der afghanischen Frauencommunity anlässlich des internationalen Frauentages

Mikroprojekt / abgeschlossen
Projetkträger: IFNIS e. V. // AFIMA e. V.
Zeitraum: 10.02.-30.04.2020
Frauentagsveranstaltung:
Samstag, 7. März // 15:00 bis ca. 22:00 Uhr
einewelt haus Magdeburg // Schellingstraße 3-4 // 39104 Magdeburg

Solidarität unter Frauen im einewelt haus am 7.3.2020(c)Resonanzboden

Für beide Vereine ist das Thema Frauenrechte und Gleichberechtigung ein sehr wichtiges Anliegen. Deshalb haben sie sich entschieden, zum internationalen Frauentag 2020 ein gemeinschaftlich umgesetztes Veranstaltungsprogramm ausschließlich für Frauen in Magdeburg zu organisieren.

Programm Frauentagsveranstaltung

15:00 Begrüßung
15:30 Impulsvortrag zur Geschichte des Frauentages
Frau Heike Ponitka, Amtsleiterin Amt für Gleichstellungsfragen LH Magdeburg
15:40 Lyriklesung
15:50 Impulsvortrag zur Situation von Frauen in Afghanistan
Frau Talash Shazia Gulghutai, Vorsiotzende AFIMA e. V.

16:10 Pause

16:20 Musikbeitrag
16:30 Theaterstück »Welche Rolle spielst Du?«
17:00 Film Premiere »Warum trage ich ein Kopftuch?«

17:30 Pause

18:00 Podiumsgespräch »Erfolgreiche afghanische Frauen«
18:30 Kleidershow

Ab 19:00 Uhr wird die traditionelle Frauenparty im einewelt haus stattfinden, welche  gemeinsam mit Akteur*innen des einewelt hauses organisiert wird.

Das Gemeinschaftsprojekt verfolgt folgende Ziele

  • Aktivierung und Motivierung von Migrantinnen für gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten
  • Sichtbarmachung von Kompetenzen von Frauen mit Flucht-/Migrationshintergrund
  • Erfahrungsaustausch zwischen Frauen mit und ohne Flucht-/Migrationshintergrund